Interessantes
Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch.
1. Petrus 5,7
Sorgenfresser
Werde ich die nächste Prüfung bestehen? Wird mein Geld noch bis
zum Monatsende reichen? Was für eine Diagnose werde ich von
meinem Arzt bekommen? Gründe, sich Sorgen zu machen, gibt es viele.
Egal, ob begründet oder nicht, sie folgen uns wie Schatten, rauben uns
den Schlaf und trüben unsere Freude am Leben. Es gibt viele Möglich-
keiten, seinen Sorgen zu entfliehen. Manche Menschen vertrauen auf
»Sorgenfresser«, kleine Stofftiere mit einem Reißverschluss, die alle
Ängste verschwinden lassen sollen. Andere sind so verzweifelt, dass
ihnen Alkohol als letzte Möglichkeit erscheint. Doch selbst wenn diese
Dinge für kurze Zeit eine gewisse Ablenkung verschaffen, können sie
unsere Probleme doch nicht wirklich lösen. Dafür braucht es jeman-
den, der nicht nur ablenken oder beruhigen, sondern wirklich helfen
kann. Jemanden, der den Überblick über unser Leben hat und bereit
ist, für uns da zu sein. Dieser Jemand ist Gott. Wie erstaunlich ist es
doch, dass er, obwohl er die Macht über das ganze Universum hat, sich
doch für unsere kleinen Sorgen und Probleme interessiert!
Im Tagesvers werden wir dazu aufgefordert, alle unsere Sorgen auf
diesen Gott zu werfen. Wenn man etwas wegwerfen möchte, dann
muss man es zunächst einmal loslassen. Das bedeutet einzusehen,
dass unsere Sorgen uns nicht weiterhelfen. Die Sorge darüber, ob ich
meinen Arbeitsplatz behalten kann, wird meinen Chef nämlich nicht
beeinflussen, und vom Sorgen wird mein Kontostand um keinen Cent
höher. Die Sorgen dann auf Gott zu werfen, bedeutet, daran zu glauben,
dass er stärker ist als alles, was mir den Schlaf raubt, und mein Leben
ihm bewusst anzuvertrauen. Dann darf ich wissen, dass Gott mich wie
ein Vater sein Kind mit allem versorgen wird, was ich brauche. cn
An wen wenden Sie sich, wenn Sie Sorgen haben?
Versuchen Sie es doch einmal mit einem ehrlichen Gebet!
1. Samuel 1,10-20
Aus: Leben ist mehr